Dienstag, 13. November 2012

BALKAN ROAD MOVIE PRÄSENTIERT



Peter Bonev & Seine Gaida

19. Dezember 2012
20:00 Uhr
Ystader Straße 10
10437 Berlin - Prenzlauer Berg
Eintritt: 8 Euro / 6 Euro (ermäßigt)
After Party: Bulgarische Tanzmusik mit DJ Tonmaistor

23. Dezember 2012
Vierter Advent
16:00 Uhr
Waldkapelle der Reha-Klinik "Hoher Fläming"
14806 Bad Belzig
Eintritt frei!

PS:
Peter Bonev war letzten Dezember der Musik-Tip des Monats
von Anouschka Pearlman

Besuch auch seine Seite im Internet!

Peter Bonev in Nessebar / Bulgarien                                                                (Fotos: RWM)

Samstag, 6. Oktober 2012

KOM EMINE IN ERINNERUNG AN ALEKO KONSTANTINOW UND DIE BULGARISCHE PRESSE (FORTSETZUNG)



Nicht nur die hiesige sondern auch die Presse in Bulgarien muss ständig was zu schreiben haben, und zwar nach folgendem Schema: "Romney chancenlos" (gestern), "Obama am Arsch" (heute), "Romney verliert Wahl" (morgen).
Manchmal gibt es aber auch Ausnahmen von dieser Regel (und damit meine ich jetzt nicht das äußerst erfolgreiche Merchandising vom Goldesel Raina Velitschka), wo über etwas berichtet wird, das bleibt.


Samstag, 29. September 2012

PETER BONEV PLAYS BULGARIAN BAGPIPE (GAIDA) IN NESEBAR ON THE BLACK SEA COST SUMMER 2012 ПЕТЪР БОНЕВ ГАЙДА НЕСЕБЪР ЧЕРНО МОРЕ БЪЛГАРИЯ

Peter Bonev plays Bulgarian Bagpipe (Gaida) in Nesebar

Peter Bonev is one of the best bagpipe players in Bulgaria. He has played on the street in cities around the world for more then 20 years. In this video he is playing in Nesebar on the Black Sea cost of Bulgaria, as he does every summer. He is planning to come to Berlin / Germany in december 2012. For more information please contact balkanroadmovie@gmail.com

Donnerstag, 27. September 2012

GOLDESEL RAINA VELITSCHKA


Casino "Platinum" / Sonnenstrand / Bulgarien

Raina Velitschka als simplen Hauptgewinn zu bezeichnen, wird ihr in keiner Weise gerecht. Raina Velitschka ist auch kein Jackpot. (Wie denn auch, wenn man ihr, aus welchen Gründen auch immer, den Zutritt zum Casino verweigert!) Nein, Raina Velitschka ist der sprichwörtliche Goldesel!

Sonntag, 16. September 2012

RAINA VELITSCHKA MERCHANDISING


Standardmodell "Raina Velitschka"

Es hat nicht lange gedauert, da ist der erste bulgarische Geschäftsmann, der über mich in der Zeitung gelesen hatte, an mich herangetreten. Er hat die geniale Idee, Raina Velitschka in Gips zu gießen, bunt anzumalen und an Touristen zu verkaufen. Bevor es losgeht, habe ich mir natürlich die Rechte an dem "Eselgartenzwerg", wie er offiziell heißt, gesichert, welches für mich übrigens Null Risiko bedeutet. Dafür bekomme ich allerdings nur zehn Prozent vom Verkaufserlös. Das sind beim Standardmodell, welches für 22,10 bulgarische Leva über den Ladentisch geht, gut zwei Leva. Abzüglich der im Lande fälligen zwanzig prozentigen Mehrwertsteuer fällt für mich pro Stück immerhin ein ganzer Euro ab. Bei Tausend verkauften Standardmodellen sind das Tausend Euro, bei Zehntausend - Zehntausend Euro, bei Einhundertausend - Einhunderttausend Euro und immer so weiter ...

Das Angebot richtet sich insbesondere an deutsche Touristen, denen ein solches Schmuckstück noch in ihrem heimischen Schrebergarten fehlt. Der offizielle Verkauf vom "Eselgartenzwerg" beginnt am morgigen Montag Europaweit. Heute gab es einen Vorverkauf auf dem Frauenbasar in Sofia, der unsere Erwartungen bereits übertraf. Sollte es weiterhin so gut laufen, im September kommen bekanntlich die ärmsten aber auch die verrücktesten Touristen ins Land, gibt es bereits Überlegungen, neben dem Standardmodell weitere Versionen von Raina Velitschka in Produktion zu geben. Welche neuen Modelle folgen könnten, darüber soll, so die Vereinbarung mit dem bulgarischen Geschäftsmann, zumindest vorerst noch stillschweigen herrschen.

PS: Interessenten können den "Eselgartenzwerg" übrigens direkt unter balkanroadmovie@gmail.com zum Einkaufspreis plus Porto bestellen.

Freitag, 14. September 2012

TWIN PEAKS IN FLAMMEN


Todorini Kukli (1785m) am 12.09.2012

Früher, als es noch keinen Computer und auch kein Internet gab, haben die Leute mehr aus dem Fenster gesehen. Auch Heute ist das, wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann, prinzipiell immer noch möglich. Mit etwas Glück hat man sogar einen Ausblick, an dem man sich nicht satt sehen kann. Vorgestern Abend war es dann aber auch bei mir soweit, was beim gemeinen Nerd zum Tagesgeschäft gehört. Da hat einfach mal der Monitor gebrannt.

Mittwoch, 12. September 2012

HINTER DEN SIEBEN BERGEN


Blick auf das Balkangebirge bei der Stadt Vratca

Es gibt für mich Landschaften, ich hatte bereits darüber geschrieben, an denen ich mich einfach nicht satt sehen kann. Jeden Morgen, wenn ich ins Dorf runter gehe, um mir mein Frühstück zu holen, ist es dieser Blick Richtung Norden, zum sogenannten "Vratchanski-Balkan", der meine Schritte langsamer werden lässt. Heute hatte ich meine Kamera dabei und so habe ich ein paar Bilder gemacht. Das hatte zur Folge, dass ich etwas später als sonst ins Dorf kam und mir jemand die letzte Banitza, eine Art bulgarischer Börek und mein Lieblingsfrühstück, direkt vor der Nase weggeschnappt hat. So kam es, dass ich mit leerem Magen die fünf Kilometer in den nächsten Ort laufen musste, weil nur hier gibt es Internet ...

Dienstag, 11. September 2012

RAKIALAND - ALTERNATIV LEBEN IN BULGARIEN


Raina-Velitschka in Atolovo

Wer jetzt Lust bekommen hat nach Bulgarien auszuwandern, ist bei Carsten & Eli richtig aufgehoben. Drei Tage habe ich auf meinem Weg zum Schwarzen Meer bei ihnen mein Zelt aufgeschlagen, und auch meine treue Gefährtin Raina-Velitschka hat sich bei ihnen "Eselwohl" gefühlt - zumindest nach "menschlichem" Ermessen. Leider wurden sie dort nicht erwähnt, obwohl ich von genau hier aus aufgebrochen bin, um mich mit der Tante von der Zeitung zu treffen. Carsten & Eli haben nämlich nicht nur ein großes Grundstück, wo Raina-Velitschka ausgiebig weiden konnte, sondern ihr kleines Dorf Atolovo verfügt sogar über einen Zuganschluss.

PS: Aber Vorsicht - Carsten & Elis Seite ist FACEBOOK FREIE ZONE!!!

Montag, 10. September 2012

LETZTE GRÜSSE


Beim Verlassen vom Dorf Emona

Hier zieht sich, was ich nicht wusste, gelegentlich Ilija Trojanow zum Schreiben zurück. Sein Onkel betreibt eine Kneipe im Dorf. Ein wunderschöner Ort, zwei Kilometer vom Kap Emine entfernt, mit ausgesprochen gastfreundlichen Bewohnern, die mich zwei Tage beherbergten. Ausfindig gemacht hat sie, das soll nicht verschwiegen werden, Peter Bonev, der mit seinem Dudelsack (Gaida) dem Himmelfahrtskommando voran ins Dorf eingezogen ist.

DIE BULGARISCHEN TWIN PEAKS


Todorini Kukli (1785m)

Ich kann mich einfach nicht satt sehen an ihnen - den Bulgarischen Twin Peaks. Und deswegen bin ich zum Ausgangspunkt meiner Expedition zurückgekehrt. Ich weiß, das klingt verrückt. Aber was das Schlimmste ist: Es ist auch verrückt!

Dienstag, 4. September 2012

KOM EMINE IN ERINNERUNG AN ALEKO KONSTANTINOW UND DIE BULGARISCHE PRESSE


Der Schatten von mir (der Esel nennt sich zuerst!) und Raina Velitschka

Seitdem ich das Kap Emine erreicht habe, kann ich mich vor Anfragen (Warum? Weshalb? Wieso?) der bulgarischen Presse kaum retten. Einen ersten Artikel findest du hier.

IN LIEBEVOLLE HÄNDE ABGEGEBEN


Letztes Foto vom Ersten Esel auf dem Kom

Das Angebot des Malers war nicht nur das höchste, sondern mich hat auch überzeugt, daß er mir als erstes erzählte, daß er zwanzig Jahre wegen Mordes im Gefängnis war - unschuldig selbstverständlich. Ich denke, das ist wie eine Lebensversicherung für Raina Velitschka, dem ersten Esel auf dem Kom. Alle anderen Kaufinteressenten wollten aus ihr nämlich Wurst machen.

Freitag, 31. August 2012

VOM KOM ZUM KAP EMINE IN ERINNERUNG AN ALEKO KONSTANTINOW



Am 27. August 2012 um 11:08 Uhr bulgarische Zeit erreicht das Himmelfahrtskommando das Kap Emine am Schwarzen Meer. Wer wissen will, was auf den 750 km und an den 40 Tagen passiert ist, nachdem der erste Esel seinen Huf auf den Kom gesetzt hat, den bitte ich um etwas Geduld. Ich bin gerade dabei es in Worte zu fassen.

DER ERSTE ESEL AUF DEM KOM IST WIE DER ERSTE MENSCH AUF DEM MOND


Kom / Bulgarien (2016m)

"Ein kleiner Schritt fuer einen Esel, ein riesiger Sprung fuer die Eselheit(?)!", so oder so aehnlich waren die Worte von Raina Velitschka, als sie am 22. Juli 2012 um 9:57 Uhr ihren rechten Vorderhuf auf den Kom setzte. Raina Velitschka ist damit nicht nur die erste Eselin auf diesem 2016 m hohen Berg in Nordwestbulgarien sondern der erste Esel ueberhaupt, und ein Eintrag im Guinnes Buch der Rekorde ist ihr so gut wie sicher.

Freitag, 24. August 2012

KAP EMINE


Quelle: http://www.flickr.com/photos/evgord/ Evgeni Dinev @ Flickr

Die ersten Gebote fuer Raina Velitschka sind gemacht wurden. Das aktuelle Hoechstgebot liegt bei 50 Euro. Es wird Zeit anzugeben, wo die Eseldame abzuholen ist. Die Auktion endet uebrigens am Sonntag um 12 Uhr. Gebote koennen bis zum Schluss auch telefonisch abgegeben werden.

PS: "Liebevolle Haende" schliesst, das sollte eigentlich selbstverstaendlich sein, die Verarbeitung zu Salami aus!. Da verschenke ich die gute Raina lieber ...

Mittwoch, 22. August 2012

ZU VERKAUFEN FOR SALE PRODAVA ZE


Attraktive Eseldame, fit wie ein Turnschuh, mit Sinn fuer Hoeheres (erster Esel auf dem KOM, 2016m), in den besten Jahren, an liebevolle Haende abzugeben.

Email: balkanroadmovie@gmail.com

Donnerstag, 9. August 2012

ZEIT IST GLUECK


Mit freundlicher Genehmigung von Meister BOJAN

Das groesste Glueck, das ich im Moment habe, ist Zeit. Von der habe ich, zum Glueck, nahezu ohne Ende. Und deswegen, aber auch wegen der unertraeglichen Hitze, habe ich mich spontan dazu entschlossen, einen weiteren Tag bei Meister BOJAN in Karnare zu bleiben. Von einem seiner Schueler stammt uebrigens das Bild oben, das gleichzeitig die Wetterprognose fuer die naechsten Tage darstellt.

Wovon ich zuviel habe, davon hat BOJAN zu wenig. Wie das eben so ist im Leben. Da der Meister alles mit und aus Holz machen kann, hat er, zu seinem Glueck, Arbeit ohne Ende. Was er allerdings nicht hat, ist Zeit, um herauszufinden, von welchem seiner Schueler das Bild ist. Aktuell hat BOJAN auch noch damit zu kaempfen, dass es mal wieder kein Wasser gibt. Sobald der Meister die Zeit findet, den Kuenstler eindeutig benennen zu koennen, wird dessen Name selbstverstaendlich nachgereicht.

Der Meister beherbergt mich in einem seiner Gesamtkunstwerke: einem von ihm hoechstpersoenlich mit viel Holz und Liebe zum Detail ausgebauten Stall. Raina Velitschka, meine vierbeinige und neuerdings mit Glueck beschlagene Begleiterin, fuehlt sich auf der kleinen Gruenflaeche vorm ehemaligen Stall auch extrem relaxed. Das aeussert sich vor allem darin, dass sie regelmaessig alle Viere von sich streckt. (Ich hoffe, dass meine Interpration als Hobbytierpsychologe richtig ist!)

Wo viel Licht ist, muss bekanntlich auch viel Schatten sein. Mit dem verhaelt es sich hier so, dass er kaum weiterzieht, was mit dem Winkel der Sonneneinstrahlung zusammenhaengt. Praktisch bedeutet das, dass man nicht staendig umziehen muss, um den ganzen Tag im Schatten zu sein. Ein kleines Stueck weiterziehen wuerde ich nun aber doch ganz gerne, da vom arbeitslosen Nachbarn genau die Musik herueberschallt, von der Sibylle Lewitscharoff in "Apostoloff" behauptet, dass mit ihr Buergerkriege beginnen wuerden.

PS: Das Schoene an dem Glueck mit der Zeit ist aber, das Alles, wirklich ALLES, irgendwann einmal vorueber geht - sogar die schlimmste Musik. Frau Lewitscharoff scheint das, wie viele andere Dinge auch, nicht gewusst zu haben. Aber gut, man/frau kann nicht ALLES wissen ...

Mittwoch, 8. August 2012

RAINA IM GLUECK

Gestern war es dann soweit. Raina hat Hufeisen bekommen. Vier an der Zahl. Meister Mustafa hat's gemacht. Hufeisen zu finden, war nicht das Problem. Die liegen alle Nase lang auf der Strasse rum, weil es keinen Hufschmied mehr gibt und die Leute ihre Tiere mehr schlecht als recht selber beschlagen.

Meister Mustafa hat nicht nur eine entsprechende Vorrichtung vorm Haus, wo er Raina zum Beschlagen der hinteren Hufe fixieren konnte (die Vorderhufe hab ich ihm gehalten), sondern er hatte auch kleine Hufeisen fuer Raina vorraetig. Das ist nicht selbstverstaendlich, da es kaum noch Esel gibt in Bulgarien. Ausserdem werden Esel in der Regel nicht beschlagen, weil ihre Hufe haerter sind als die von Pferden und auch schneller nachwachsen.

Trotz Hufeisen (oder besser: wegen ihnen!) koennen wir nicht weiter. Die Hitze in Bulgarien ist mit Temperaturen von ueber vierzig Grad so gross, dass der Verkehr gestoppt werden muss, weil der Asphalt sich aufloest. Das trifft leider auch auf beschlagene Huftiere zu. Ordnung muss sein - selbst in Bulgarien!

Montag, 6. August 2012

BERGFEST



Ab da, sagt man, ginge es bergab. Ich aber sag dir: Glaub nicht alles, was man so sagt aber auch schreibt!

Mittwoch, 1. August 2012

ÜBERLEGUNGEN IRGENDWO IM NIRGENDWO




Grenzgaenger gehen bis an die Grenze. Aber an welche? An die des Erlaubten? Und wie heisst der, der über Grenzen hinaus geht?

Samstag, 21. Juli 2012

"HIMMELFAHRTSKOMMANDO"


So sieht es aus ...

Eine Berghütte, um genau zu sein die Neue Hütte KOM, mit Internet! Wer hätte das gedacht? Also ich nicht! Nach einem Gewaltmarsch gestern haben meine Eselin und ich heute hier eine Pause eingelegt Und da es Internet gibt, kann ich der Versuchung nicht widerstehen, ein erstes Foto von unserem HIMMELFAHRTSKOMMANDO zu veröffentlichen. Das bin ich meinen Fans in Berlin schuldig. Vielen Dank für Euer Interesse!

Foto&Text TaxiBerlin

Montag, 16. Juli 2012

RAINA VELITSCHKA



Mein Esel ist eine Eselin und heißt RAINA VELITSCHKA. Den ersten Namen habe ich ihr gegeben, weil die Witwe, die mir den Esel verkauft hat, RAINA heißt. Ihr verstorbener Mann, ein Schäfer, hatte sie VELITSCHKA genannt, was GROSS in der Verkleinerungsform ist. Keine Ahnung wie man das übersetzt, vielleicht GRÖSSCHEN? RAINA VELTSCHKA und ich sind im Prinzip abmarschbereit, wir warten nur noch auf ihren Gepäckträger, woran ich mein Gepäck befestigen kann. Der ist noch richtige Handarbeit, und das dauert seine Zeit. So lange lassen wir es uns gut gehen und genießen den Blick auf die Bulgarischen Twin Peaks, die in Wirklichkeit TODORINI KUKLI (Todoras Puppen) heißen und vier Spitzen haben, von denen die höchste immerhin 1785 Meter hoch ist.