Samstag, 29. September 2012

PETER BONEV PLAYS BULGARIAN BAGPIPE (GAIDA) IN NESEBAR ON THE BLACK SEA COST SUMMER 2012 ПЕТЪР БОНЕВ ГАЙДА НЕСЕБЪР ЧЕРНО МОРЕ БЪЛГАРИЯ

Peter Bonev plays Bulgarian Bagpipe (Gaida) in Nesebar

Peter Bonev is one of the best bagpipe players in Bulgaria. He has played on the street in cities around the world for more then 20 years. In this video he is playing in Nesebar on the Black Sea cost of Bulgaria, as he does every summer. He is planning to come to Berlin / Germany in december 2012. For more information please contact balkanroadmovie@gmail.com

Donnerstag, 27. September 2012

GOLDESEL RAINA VELITSCHKA


Casino "Platinum" / Sonnenstrand / Bulgarien

Raina Velitschka als simplen Hauptgewinn zu bezeichnen, wird ihr in keiner Weise gerecht. Raina Velitschka ist auch kein Jackpot. (Wie denn auch, wenn man ihr, aus welchen Gründen auch immer, den Zutritt zum Casino verweigert!) Nein, Raina Velitschka ist der sprichwörtliche Goldesel!

Sonntag, 16. September 2012

RAINA VELITSCHKA MERCHANDISING


Standardmodell "Raina Velitschka"

Es hat nicht lange gedauert, da ist der erste bulgarische Geschäftsmann, der über mich in der Zeitung gelesen hatte, an mich herangetreten. Er hat die geniale Idee, Raina Velitschka in Gips zu gießen, bunt anzumalen und an Touristen zu verkaufen. Bevor es losgeht, habe ich mir natürlich die Rechte an dem "Eselgartenzwerg", wie er offiziell heißt, gesichert, welches für mich übrigens Null Risiko bedeutet. Dafür bekomme ich allerdings nur zehn Prozent vom Verkaufserlös. Das sind beim Standardmodell, welches für 22,10 bulgarische Leva über den Ladentisch geht, gut zwei Leva. Abzüglich der im Lande fälligen zwanzig prozentigen Mehrwertsteuer fällt für mich pro Stück immerhin ein ganzer Euro ab. Bei Tausend verkauften Standardmodellen sind das Tausend Euro, bei Zehntausend - Zehntausend Euro, bei Einhundertausend - Einhunderttausend Euro und immer so weiter ...

Das Angebot richtet sich insbesondere an deutsche Touristen, denen ein solches Schmuckstück noch in ihrem heimischen Schrebergarten fehlt. Der offizielle Verkauf vom "Eselgartenzwerg" beginnt am morgigen Montag Europaweit. Heute gab es einen Vorverkauf auf dem Frauenbasar in Sofia, der unsere Erwartungen bereits übertraf. Sollte es weiterhin so gut laufen, im September kommen bekanntlich die ärmsten aber auch die verrücktesten Touristen ins Land, gibt es bereits Überlegungen, neben dem Standardmodell weitere Versionen von Raina Velitschka in Produktion zu geben. Welche neuen Modelle folgen könnten, darüber soll, so die Vereinbarung mit dem bulgarischen Geschäftsmann, zumindest vorerst noch stillschweigen herrschen.

PS: Interessenten können den "Eselgartenzwerg" übrigens direkt unter balkanroadmovie@gmail.com zum Einkaufspreis plus Porto bestellen.

Freitag, 14. September 2012

TWIN PEAKS IN FLAMMEN


Todorini Kukli (1785m) am 12.09.2012

Früher, als es noch keinen Computer und auch kein Internet gab, haben die Leute mehr aus dem Fenster gesehen. Auch Heute ist das, wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann, prinzipiell immer noch möglich. Mit etwas Glück hat man sogar einen Ausblick, an dem man sich nicht satt sehen kann. Vorgestern Abend war es dann aber auch bei mir soweit, was beim gemeinen Nerd zum Tagesgeschäft gehört. Da hat einfach mal der Monitor gebrannt.

Mittwoch, 12. September 2012

HINTER DEN SIEBEN BERGEN


Blick auf das Balkangebirge bei der Stadt Vratca

Es gibt für mich Landschaften, ich hatte bereits darüber geschrieben, an denen ich mich einfach nicht satt sehen kann. Jeden Morgen, wenn ich ins Dorf runter gehe, um mir mein Frühstück zu holen, ist es dieser Blick Richtung Norden, zum sogenannten "Vratchanski-Balkan", der meine Schritte langsamer werden lässt. Heute hatte ich meine Kamera dabei und so habe ich ein paar Bilder gemacht. Das hatte zur Folge, dass ich etwas später als sonst ins Dorf kam und mir jemand die letzte Banitza, eine Art bulgarischer Börek und mein Lieblingsfrühstück, direkt vor der Nase weggeschnappt hat. So kam es, dass ich mit leerem Magen die fünf Kilometer in den nächsten Ort laufen musste, weil nur hier gibt es Internet ...

Dienstag, 11. September 2012

RAKIALAND - ALTERNATIV LEBEN IN BULGARIEN


Raina-Velitschka in Atolovo

Wer jetzt Lust bekommen hat nach Bulgarien auszuwandern, ist bei Carsten & Eli richtig aufgehoben. Drei Tage habe ich auf meinem Weg zum Schwarzen Meer bei ihnen mein Zelt aufgeschlagen, und auch meine treue Gefährtin Raina-Velitschka hat sich bei ihnen "Eselwohl" gefühlt - zumindest nach "menschlichem" Ermessen. Leider wurden sie dort nicht erwähnt, obwohl ich von genau hier aus aufgebrochen bin, um mich mit der Tante von der Zeitung zu treffen. Carsten & Eli haben nämlich nicht nur ein großes Grundstück, wo Raina-Velitschka ausgiebig weiden konnte, sondern ihr kleines Dorf Atolovo verfügt sogar über einen Zuganschluss.

PS: Aber Vorsicht - Carsten & Elis Seite ist FACEBOOK FREIE ZONE!!!

Montag, 10. September 2012

LETZTE GRÜSSE


Beim Verlassen vom Dorf Emona

Hier zieht sich, was ich nicht wusste, gelegentlich Ilija Trojanow zum Schreiben zurück. Sein Onkel betreibt eine Kneipe im Dorf. Ein wunderschöner Ort, zwei Kilometer vom Kap Emine entfernt, mit ausgesprochen gastfreundlichen Bewohnern, die mich zwei Tage beherbergten. Ausfindig gemacht hat sie, das soll nicht verschwiegen werden, Peter Bonev, der mit seinem Dudelsack (Gaida) dem Himmelfahrtskommando voran ins Dorf eingezogen ist.

DIE BULGARISCHEN TWIN PEAKS


Todorini Kukli (1785m)

Ich kann mich einfach nicht satt sehen an ihnen - den Bulgarischen Twin Peaks. Und deswegen bin ich zum Ausgangspunkt meiner Expedition zurückgekehrt. Ich weiß, das klingt verrückt. Aber was das Schlimmste ist: Es ist auch verrückt!

Dienstag, 4. September 2012

KOM EMINE IN ERINNERUNG AN ALEKO KONSTANTINOW UND DIE BULGARISCHE PRESSE


Der Schatten von mir (der Esel nennt sich zuerst!) und Raina Velitschka

Seitdem ich das Kap Emine erreicht habe, kann ich mich vor Anfragen (Warum? Weshalb? Wieso?) der bulgarischen Presse kaum retten. Einen ersten Artikel findest du hier.

IN LIEBEVOLLE HÄNDE ABGEGEBEN


Letztes Foto vom Ersten Esel auf dem Kom

Das Angebot des Malers war nicht nur das höchste, sondern mich hat auch überzeugt, daß er mir als erstes erzählte, daß er zwanzig Jahre wegen Mordes im Gefängnis war - unschuldig selbstverständlich. Ich denke, das ist wie eine Lebensversicherung für Raina Velitschka, dem ersten Esel auf dem Kom. Alle anderen Kaufinteressenten wollten aus ihr nämlich Wurst machen.